Zuckermais ist hierzulande sehr beliebt und wird gerne für Salate oder gekochte Gerichte verwendet. In der Schwangerschaft sollte man jedoch vor dem Verzehr von Mais einiges beachten.
Warum ist Mais gesund?
100 Gramm Zuckermais enthalten circa 90 Kilokalorien. Das ist nicht gerade wenig. Allerdings enthält er viele wichtige Mineralstoffe. Dazu gehören unter anderem Kalium, das vor allem für unsere Nerven und Muskeln wichtig ist, und Magnesium. Ein Magnesiummangel kann zu Muskelkrämpfen, Nervosität, Kopfschmerzen, Herzrasen und zu Magen-Darm-Problemen führen. Außerdem enthält Mais viele Vitamine wie Beta-Carotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann, Vitamin E und Folsäure. Letztere ist vor allem für Schwangere sehr wichtig.
Ist Mais in der Schwangerschaft erlaubt?
Prinzipiell kann Mais in der Schwangerschaft gegessen werden. Allerdings sollten Schwangere dabei einiges beachten. Wenn ihr den Mais vorher bei etwa 100°C kocht, werden möglicherweise enthaltene schädliche Bakterien innerhalb weniger Minuten abgetötet. So umgeht ihr die Gefahr, euch mit Listeriose zu infizieren. Listerien findet ihr jedoch wesentlich häufiger in tierischen Produkten. Dazu zählen beispielsweise rohes Fleisch und Rohwurst, Weichkäse, Pasteten, Schafs- oder Ziegenkäse, Räucherfisch und Rohmilchprodukte. Bei Dosenmais braucht ihr euch keine Gedanken machen, wenn die Dose zuvor ordentlich verschlossen war. Hier kommen keine Listerien vor.
Wie wird Mais gelagert?
Frischer Mais sollte im Kühlschrank gelagert werden, da dieser ansonsten schnell seinen Geschmack und seine Süße verliert. Im Kühlschrank hält er sich etwa ein bis zwei Tage. Allerdings ist es empfehlenswerter, den frischen Mais direkt am Tag des Einkaufs zu verzehren.
Fazit
In der Schwangerschaft müssen Frauen nicht auf Mais verzichten. Allerdings sollte dieser zuvor gekocht werden, um schädliche Bakterien abzutöten. Handelt es sich um Dosenmais, besteht kein Grund zur Sorge, da in frisch geöffneten Konserven keine Listerien enthalten sind.